Tipps in Zeiten von Corona - Kirche Rönsahl

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Tipps in Zeiten von Corona

Aktuelles
Andacht zum Monatsspruch

"Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder"
- ein Satz des Königs Salomo aus seinem Tempelweihgebet (1.Kön 8,39)

„In einer Krise zeigt sich, wie einer wirklich ist. Wenn du mal in Schwierigkeiten steckst, wirst du erfahren, wer wirklich zu deinen Freunden zählt.“ Wir kennen diese Binsenweisheit - und sie wird in diesen Tagen vielfach bestätigt, weil durch die Pandemie sich für viele von uns Umstände geändert haben und wir tatsächlich vor anderen, besonderen Herausforderungen stehen.

Etwas hat sich aber nicht geändert: Unsere Bereitschaft, andere einzuschätzen und zu beurteilen - und leider oft auch zu verurteilen. Einerseits gehört das ja selbstverständlich zum Menschsein dazu und fließt in jede Kommunikation automatisch ein, aber nirgendwo sind Fehleinschätzungen so verbreitet, wie im persönlichen Umgang miteinander. Ich merke immer wieder, wie mein eigenes Vorverständnis einer Person durch näheres Kennenlernen sehr verändert wird. Da finde ich es wirklich entlastend, wenn die Kenntnis des menschlichen Herzens nicht einem Menschen, wie klug er auch sei, sondern ausschließlich Gott zugeschrieben wird.

Weil wir vor Gott in dieser Weise transparent sind, ist hier die Bitte in dem langen GebetSalomos zur Tempeleinweihung vor allem eine Bitte um Vergebung: „Wenn eine Krankheit im Land herrscht und jemand ein Gebet ausspricht, wie immer er sich in seinem Gewissenbetroffen fühlt, so dass er seine Hände nach diesem Tempel hin ausstreckt, dann wollest du es hören im Himmel, der Stätte, wo du thronst, und wollest Verzeihung gewähren und eingreifen.“

Hinter einem solchen Beten steht die Einsicht, dass wir mit unserem Wollen und Tun immer zu unserer Situation beigetragen haben, auch wenn das für uns selbst nicht offensichtlich ist. Kein Mensch ist vor Gott gerecht, aber in Christus wird uns eine neues Herz, ein neues Leben angeboten. Unser Glaube ist nicht krisenfest, eher häufig schwer erschüttert, aber der lebendige Gott, in dem er seinen Ankerpunkt hat, der ist wahrhaft unerschütterlich. Nach dem Hebräerbrief gibt es keine fromme Methode, - damals waren verschiedene Fastenregeln groß in Mode -, es ist Gnade, wenn das Herz fest wird.

Diese Gnade wünsche ich allen in unserer Gemeinde!

Ihr Pfarrer Martin Spindler
Ab Sonntag, 17.Mai finden wieder Gottesdienste in der Servatiuskirche statt

Vorbehaltlich der Genehmigung unseres Schutzkonzeptes durch unseren Superintendenten und das Ordnungsamt Kierspe werden die evangelischen Kirchengemeinden Kierspe und Rönsahl ab dem 17. Mai wieder Besuchergottesdienste feiern. Um 10 Uhr in der Servatiuskirche in Rönsahl und um 10.30 Uhr in der Margarethenkirche in Kierspe.

Bis auf Weiteres werden Gottesdienst in Kierspe nur in der Margarethenkirche stattfinden, da diese Kirche größer ist und so mehr Leute teilnehmen können.

Wir achten bei der Umsetzung des Schutzkonzeptes in beiden Kirchen dabei auf die Vorgaben von Land und Kirchenleitung. Unter anderem bedeutet dies, dass wir alle Besucher beim Betreten der Kirche in Teilnehmerlisten eintragen müssen (um gegebenenfalls die Verfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen), alle müssen sich beim Betreten die Hände desinfizieren und  müssen Mund-Nase-Schutz tragen, es darf nicht gesungen werden, die Emporen sind geschlossen und wir müssen beim Betreten und Verlassen der Kirche, wie beim Sitzen einen Mindestabstand von 1,5m halten. Hausgemeinschaften können natürlich zusammen sitzen. Erkrankte Menschen müssen wir leider bitten vom Besuch des Gottesdienstes Abstand zu nehmen.

Dies alles wird in der ersten Zeit recht gewöhnungsbedürftig sein, aber dennoch sind wir froh und dankbar, dass es jetzt wieder möglich ist, zusammen Gottesdienst zu feiern.

1. Mai am Strandbadweg
Ein neuer Monat - und neue Hoffnung und neues Erleben.
- Der Posaunenchor ist wieder unterwegs. Heute u.a. bei der Dirigentin Christel Marcus, die z.Zt. erkrankt ist. Ein schönes Zeichen, dass man aneinander denkt.
(Video von Sven Schnüttgen)
- und wenige Minuten später ein Regenbogen über unserem Haus. Für mich das Zeichen der Hoffnung, das nach einem Unwetter (Corona) auch noch eine gute Zeit kommt. (siehe Beitrag vom 2.4.)
(Foto Karl-Fr. Marcus)
Die aktuelle Information vom 29.04.2020


Eine Vorabinformation über unsere zukünftigen Gottesdienste während der Pandemie:

Einige fragen, wie es bei uns mit den Sonntagsgottesdiensten weitergeht. Es wurde bereits inden Medien angekündigt, dass ab Anfang Mai wieder Sonntagsgottesdienste mit physischerVersammlung der Gemeinde erlaubt sind. Ein konkreter Termin ist für unsere Gemeinde nochnicht benannt, denn dafür gibt es Voraussetzungen und die müssen wir erst erfüllen:

Es muss nach verpflichtenden Vorgaben - die auch erst jetzt bekannt gegeben wurden - ein Hygiene-Schutzkonzept für die Gottesdienste erarbeitet werden. Dieses Dokument wird bei der Superintendentur eingereicht, der Superintendent prüft und verhandelt es mit dem jeweiligen Ordungsamt. Wenn es so genehmigt wurde, müssen dieVorbereitungen zu seiner Umsetzung vollständig abgeschlossen sein, dann erst rufen wir die Gemeinde zum Gottesdienst zusammen.

Dieses Konzept wird vorsehen:

- Eine nach Größe des Kirchengebäudes und Anzahl der Sitzgelegenheiten begrenzte Teilnehmerzahl
- Regelungen für das Betreten und Verlassen der Kirche
- Abstandsgebot vor der Kirchentür und im gesamten Kirchenraum von 1,5 bis 2 m sowie Verzicht auf jedweden Körperkontakt
- Pflicht zur Desinfektion der Hände und zum Tragen der Mund-Nase-Maske ab Eintritt in die Kirche
- Eintrag aller Teilnehmenden in eine Liste am Eingang
- Eine versetzte Sitzordnung mit markierten Plätzen und mind. 1,5 m Sicherheitsabstand zu jeder Seite (ausgenommen Personen einer Hausgemeinschaft)
- Verzicht auf Gesangbücher zugunsten von Einmal-Liedzetteln bzw. -Gottesdienstprogrammen oder Beamer-Projektion
- Verzicht auf Gemeindegesang ebenso wie auf Kirchen- und/oder Posaunenchöre bzw. Instrumentalensembles/Orchester
- Möglich ist nur solistischer Liedvortrag (ggf. mit Orgelbegleitung) bei entsprechender Abstandswahrung!

Warum es gut und richtig ist, eher vorsichtig mit der Wiederaufnahme von gottesdienstlichen Versammlungen zu sein, liegt eigentlich auf der Hand: Niemand sollte leichtfertig einem Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Uns ist die Gemeinschaft im Gottesdienst wichtig. Hier liegt in jeder christlichen Gemeinde der Schwerpunkt.
Als Gemeinde folgen wir nicht unseren eigenen Wünschen und Vorstellungen sondern Jesus, unserem guten Hirten. Wir vertrauen darauf, dass er uns durch diese Zeit geleitet.

Martin Spindler

Der Tipp / Anregung vom 18.04.2020

Corona, eine Zeit um uns zurückzuziehen. Das haben wir alle jetzt wochenlang hinter uns. Wir haben alle gelernt, mit der Ansteckungsgefahr umzugehen. Aber wir haben auch gelernt, wie wir dennoch miteinander kommunizieren können. Wir haben, wenn wir mal über den Tellerrand hinaus sehen, erlebt wie wir außer mit Telefon, E-Mail uns Skype auf sicherer Entfernung auch mal ein paar persönliche Worte wechseln können.

Da wurde z.B. von Pfarrern berichtet, die an den Haustüren ihrer Gemeindegliedern schellten, eine schriftliche Botschaft auf die Schwelle legten und zurücktraten um auf 3 oder 4 Metern um dann doch noch ein paar persönliche Worte mit ihren Gemeindegliedern zu wechselten.

Da wurde über die Öffnung der Kirchen berichtet, damit tagsüber Menschen in der Kirche ihre Sorgen bei einem einsamen Gebet loszuwerden.

Dies alles kann auch in Rönsahl umgesetzt werden: Vor vielen, vielen Jahren wurde im Kirchturm eine Gittertür eingebaut um tagsüber den Menschen den Besuch der Kirche zu ermöglichen und gleichzeitig wertvolles Inventar der Kirche zu schützen. Diese Möglichkeit wurde leider nie umgesetzt. Warum nicht jetzt? Die Menschen werden schon darauf achten, daß sich im Turmraum nicht mehr als eine erlaubte Anzahl Personen aufhalten. Das haben wir alle gelernt.

Auch die Pfarrer könnten in Rönsahl auf die oben beschriebene Art und Weise mal die Gemeindeglieder besuchen. Dem Beispiel würden dann sicher auch andere ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde folgen.

Hier sollte man ohne große Diskussion mal ganz prakmatisch vorgehen um zu zeigen, dass Kirche noch da ist.

Die Resonanz auf die virituellen Gottesdienste hat gezeigt, dass sich viele Menschen gerade jetzt den Beistand der Kirche wünschen. Diese Möglichkeit des Gottesdienstbesuches wird auch nach Corona sicher gut bei vielen Menschen ankommen.

Und auch der Gemeindebrief wird, auch wenn noch keine Veranstaltung der Kirche kommuniziert werden kann, Anfang der nächsten Monats verteilt. Es ist ein besonderer Gemeindebrief geworden, seien Sie gespannt. Das Loyout ist fertig und geht Montag in den Druck.

Karl-Friedrich Marcus

Der Tipp / die Anregung vom 14.04.2020
Die Corona-Aktion mit selbstgemalten Regenbogen richtet sich an die Kinder - es ist quasi ein Zeichen von Kinder an Kinder. Gehen die mit ihren Eltern spazieren und sehen die Regenbogen, dann wissen die Kinder, dass dort auch ein Kind wohnt. Und auch dieses Kind muss oft und lange zu Hause bleiben.

Viele schreiben eine Nachricht wie "Alles wird gut" oder "Du bist nicht alleine" dazu.
Auch wir vom CVJM Rönsahl wollen auf diesem Weg allen Kindern sagen:“ Es geht vorbei, und dann treffen wir uns wieder zum Spieletag oder im Oktober zur Kinderbibelwoche.“
Da freuen wir uns schon alle wieder sehr drauf.
Alles Liebe und Gottes Segen
Euer CVJM Vorstandsteam


Ostern 2020
Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig unter uns! „Am Abend des ersten Tages der Woche kam Jesus und  trat in ihre Mitte und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!“ (Johannes 20,19)
In diesem Jahr ist es so anders. Eine Pandemie erschüttert uns und geht um die ganze Erde.
Wir feiern das Osterfest nicht gemeinsam. Wir sind in unseren Wohnungen, manche sind auch allein. Viele sind geplagt von Angst und Sorgen. Wir hören die Osterbotschaft: Jesus tritt zu uns, wie er am Tag seiner Auferstehung zu seinen Jüngern kam, die  hinter verschlossen Türen waren. Er tritt ein in unsere Häuser und spricht zu uns: Friede sei mit euch!
Wir nehmen sein Wort auf und beten, dass der Friede des Auferstandenen persönlich in unseren Herzen und Häusern einkehrt.
Wir sehen mit seinen ersten Jüngern auf die Wunden, die uns der Auferstandene zeigt.
Er hat sich ganz mit unserem Leiden und Sterben, mit unserer Einsamkeit und Verlassenheit, mit unserer Sünde und Not verbunden. Mit seinen Wunden zeigt er uns seine Liebe und sein Erbarmen, die größer sind als alles andere.
Auch in der stürmischen und ungewissen Zeit dieser Krise, in der wir gerade sind, verkünden wir: Jesus, am Kreuz gestorben, ist auferstanden von den Toten. Er lebt und kommt uns nahe. Diese Erfahrung mit Jesus in der Mitte soll unser Häuser und Herzen erfüllen.
Er ruft uns wieder zum Glauben, damit wir in allem auf Gott vertrauen. Seine Auferstehung gibt unserem Leben eine Hoffnung, die über den Tod hinausreicht und deshalb nimmt sie dem Tod seine Schrecken. Wir sehen auf den Auferstandenen. Er stärkt in uns die Liebe. Wir sollen einander lieben, wie er uns geliebt hat. Das ist sein neues Gebot. Jetzt, inmitten der Krise ist diese Liebe wirksam. Die Liebe zu Gott und unserem Mitmenschen ist die Antwort, die wir Jesus geben können, der auf uns zukommt.
Heute können wir unser Herz für Jesus öffnen. Wir setzen unsere Hoffnung nicht auf materielle Sicherheiten, sondern ganz auf das Erbarmen und die Gnade Gottes.
Wir bitten um seinen Segen: Der vom Tod auferstandene Jesus Christus segne uns, seine Gemeinde, unsere Orte und Länder, er segne diese Welt mit seinem österlichen Frieden.

Pfarrer Martin Spindler  
Wenn die Osterbotschaft nicht in der Kirche verkündet werden kann, auf der Straße gehts auch.
Am Strandbadweg gesehen - Foto von K.F.Marcus

Coronazeit - Gotteszeit
„Meine Zeit steht in Deinen Händen“ (Psalm 31, 16)
Die Zeit des gesellschaftlichen Kontaktverbots ist für manche von uns eine schwierige Zeit, weil sie das Alleinsein vor eine große Herausforderung stellt. Der katholische Theologe und Initiator der Gebetshausbewegung Dr. Johannes Hartl gibt in einem Video hilfreiche Tipps, wie wir in dieser Zeit umgehen können. Link: https://www.youtube.com/watch?v=dCjd5dzDbmQ

Ich bin auf ein Lied eines alten Freundes gestoßen, das ich einfach allen empfehlen möchte, die gerade Ermutigung für ihre Seele suchen: Link: https://www.youtube.com/watch?v=ltQqfxENMgg

Diese Zeit kann für uns alle in der Gemeinde eine Zeit der Stille und des Gebets sein. Einem Gebetsaufruf, der auch von Superintendent Majoress unterstützt wurde, sind viele Menschen in ganz Deutschland gefolgt: Deutschland betet gemeinsam.
Wer sich für sein persönliches Gebet Anregungen holen möchte, kann diese Aktion unter diesem Link nochmals anschauen:

Ich wünsche allen eine Zeit ganz neuer Erfahrungen der Gnade Gottes.
Martin Spindler

Der Tipp / Anregung vom 09.04.20:
Heute ist Gründonnerstag. 50 Jahre lang war dieser Tag der härteste in meinem Berufsleben. Es war immer der umsatzstärkste Tag im Lebensmittelinzelhandel.
In der Woche vor Ostern gab es niemals Urlaub.
Doch in diesem Jahr wird es für alle noch anstrengender. Viele Einschränkungen behindern die Abläufe, Regeln müssen befolgt werden.
Doch wenn Sie noch etwas einkaufen wollen oder auch müssen, denken Sie daran, die Menschen die Sie an diese Regeln erinnern, tun das um Ihre Gesundheit zu schützen. Folgen Sie den Anweisungen ohne jede Diskussion, es ist schon schwer genug für Alle. Schenken Sie den Sekurity-Leuten ein Lächeln und ein freundliches Wort, lächeln Sie die Verkäuferinnen an und zeigen Sie Verständniss.
Alle die Menschen die für die Sicherung der Versorgung mit Dingen des täglichen Verbrauchs sorgen, arbeiten z. Zt. mehr als am Limit. Dazu gehören neben den Menschen im Einzelhandel auch die Menschen im Großhandel und auch die LKW Fahrer, die zum Teil unter sehr schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten.
Auch den Menschen die mit vielen zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen in der Gesundheitheitspflege und Altenpflege arbeiten, müssen wir mit Hochachtung und Dank gegenübertreten. Das Gleiche gilt für die Menschen bei der Polizei und den Ordnungsämtern, die es sicher auch lieber über Ostern es etwas ruhiger hätten. Wenn Sie diesen Menschen begenen, denken Sie daran, dass die nur unterwegs sind um uns zu schützen. Hochachtung und ein Dankeschön ist das was angebracht ist.
Freiwillige und berufliche Feuerwehrleute achten nicht nur im Dienst auf die Einhaltung von Coronaregeln, sondern achten auch im Privatleben besonders darauf, dass Sie möglichst ansteckungsfrei und einsatzbereit bleiben.
Es gibt noch eine ganze Reihe von Menschen, die jetzt unter erschwerten Bedingungen dafür sorgen, das unsere Ernährung, unser Wohlbefinden, unsere Sicherheit und unsere Gesundheit erhalten bleibt.
Allen diesen Menschen müssen wir mit Dankbarkeit, einem freundlichen Lächeln begegnen und ihnen nicht mit Unverständniss das Leben schwer machen.
Bei den virituellen Gottesdiensten zu Karfreitag und Ostern und auch bei unserem Fürbittengebet zu Hause sollten wir ein Dankgebet für diese Menschen einbeziehen.
Karl-Friedrich Marcus

Der Tipp / Anregung vom 08.04.20:
Finden, mitnehmen, bemalen, wieder auswildern, sich freuen und anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern!
Huch, was liegt da denn schönes? Aufmerksame Fußgänger treffen an immer mehr Ecken auf bemalte und verzierte Steine, so lautet seit ein paar Tagen der neue Trend in mehreren Städten. Individuelle Kunstwerke sollen Freude bereiten.
Wir finden diese Idee sehr schön und möchten deshalb an Euch appellieren. Die Sonne lacht, viele Leute nutzen dies für einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft und warum sollten wir unseren Mitmenschen nicht ein kleines bisschen Freude bereiten?
Ob mit lachendem Gesicht, Marienkäfer, einem netten Spruch oder Motiven mit lokalem Bezug verziert: Die Steine sollen im Raum Rönsahl an den Wegesrand gelegt werden, um gefunden zu werden. Egal ob jung oder alt - jeder kann mitmachen! Die individuellen Kunstwerke sollen dem Finder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Der kann ihn dann behalten, tauschen oder – noch besser – an einem anderen Ort wieder auswildern.
Wer jetzt noch keine Idee hat, hier ein paar Beispiele:

Wir hoffen, dass alle weitestgehend gesund sind!
Viele Grüße,
Jennifer Gerbig und Mona Gehle
von der Krabbelgruppe ”Die kleinen Strolche“

Der Tipp / Anregung vom 06.04.2020:

Es gibt auch was Positives in der Corona-Krise: Am Freitagabend wäre Stammtisch in der Brennerei gewesen, statt dessen waren wir  zuhause und haben uns bei einem Glas Wein das Fotoalbum unserer Hochzeitsreise 1983 angesehen - was waren wir damals noch jung. An Samstag war eine Geburtstagsfete geplant, auch diesen Abend haben wir zu zweit verbracht und am Sonntag haben wir lange geschlafen statt früher aufzustehen, damit Regina ihren Kirchendienst hätte machen können. Den Gottesdienst haben wir dann Mittags am PC erlebt. Nachmittags sind wir über den Dorn, Bennighausen und durch den Wernscheid gewandert, statt im Pulvermuseum Dienst zu schieben. Wir haben die erwachende Natur gesehen, die Bienen bei der Arbeit (siehe Bild) und singende Vögel gehört. Und uns kam die Zusage Gottes beim Regenbogen (siehe Tipp vom 2.4.) in Erinnerung.

Uns wurde bewusst, dass zur Zeit, trotz Kontaktverbot, die Menschen zueinander halten und bisher wenig geachtete und oft niedrig bezahlte Berufe uns zur Zeit z. B. die Ernährung, die Sicherheit und die Gesundheit sichern, den Müll entsorgen und noch manches mehr tun, um uns zu helfen.
Viele Menschen kümmern sich darum, dass schwache und alte Menschen versorgt werden und viele Menschen machen den Einsamen mit einer schriftlichen oder digitalen Botschaft eine Freude.
Selbst hier auf dem Land hat man das Gefühl, als wäre die Luft sauberer, weil die Menschen zu Hause bleiben. Homeoffice und der digitale Unterricht der Schüler spart Autoverkehr. Was werden wir von den positiven Entwicklungen beibehalten können und lernen wir daraus?
Haben auch Sie das Wochenende positiv verbracht? Oder plagen Sie Sorgen und Nöte? Wenn Sie Ihre Gefühle teilen möchten, hier besteht die Möglichkeit dies mal zu tun. Schreiben Sie über das Kontaktformular, werfen Sie einen Zettel in unseren Briefkasten oder geben ihn bei Regina im Laden ab. Wenn Sie möchten, veröffentliche ich dies hier mit Namen oder anonym.

Karl-Friedrich Marcus
Der  Tipp / Anregung vom 4.4.20

Kein Gottesdienst in der Kirche, das Gemeindehaus ist geschlossen, doch die Kirchengemeinde Rönsahl ist nicht im Corona-Schlaf.

Morgen wird ab 10:30 Uhr ein Gottesdienst aus der Servatiuskirche, aufgezeichnet von der Kirchengemeinde Kierspe, unter diesem Link zu besuchen sein. Da können Sie und Ihre Familie zu Hause vor dem Rechner zu einer beliebigen Zeit im Kreis Ihrer Familie Gottes Wort erleben.

Persönliche Kontakte sind wegen der Ansteckungsgefahr nur bedingt möglich, aber über Telefon oder E-Mail ist das alles kein Problem.
Deshalb sind die Pastoren, das Presbyterium und die vielen Gemeindekreise für Sie auf diesen Wegen weiter für Sie da. Werden Sie einfach aktiv und lassen Sie sich anrufen oder per E-Mail kontaktieren. Bitten Sie über die Kontaktformulare (unter Aktuelles/Ansprechpartner) ganz einfach und schnell um eine Rückmeldung.

Und noch etwas: Rund um Rönsahl gibt es viele Wanderwege. Erleben Sie heute und  morgen bei einem Spaziergang (bitte nur maximal zu zweit oder mit der Familie) wie die Natur im Frühling erwacht und schöpfen Sie hieraus Hoffnung in der Zeit mit Corona.

Karl-Friedrich Marcus
Der  Tipp / Anregung vom 2.4.20
Als ich gestern den Rönsahl-Kalender auf den neuen Monat umblätterte, leuchtete mir ein doppelter Regenbogen entgegen. So wird es vielen Rönsahlern ebenfalls gegangen sein. Das schöne Bild von Thomas Böhnke aus seinem Fenster fotografiert und von Ellen Becker als Bild für den April ausgewählt, erinnerte mich gestern erneut an an eine Bibelstelle, die mir meine Oma in frühen Kindertagen beim Betrachten eines Regenbogens nahegebracht hat. Bei vielen Regenbogen, die ich in meinem Leben sehen durfte, wurde ich immer wieder an die Zusage Gottes erinnert:

Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt. Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt. Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde. Und Gott sprach zu Noach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde aufgerichtet habe.

Auch gestern erinnerte ich mich wieder an diese Zusage, die mir Trost und vor allem Hoffnung für die Zukunft gibt.
Vielleicht erfahren auch Sie Trost und Hoffnung beim Lesen der obigen Zusage Gottes und beim  Betrachten dieses Bildes.

Karl-Friedrich Marcus
Der Tipp / Anregung vom 1.4.20:
Das Kontaktverbot ist sehr sinnvoll und schützt schwache und alte Menschen. Doch gerade unsere Eltern und Großeltern und auch unsere Kinder und Enkel leiden sehr darunter, das Sie auf persönliche Kontakte verzichten müssen.
Noch schlimmer sind die Menschen dran, die in Alters- und Pflegeheimen leben. Diese Menschen brauchen einfach mal etwas Abwechslung.

Rufen Sie bitte mal die Menschen an, die Sie aus sehr guten Gründen nicht persönlich treffen können. Nutzen Sie Telefon, SMS, E-Mail, Smartphone und Skype um ansteckungsfrei in Kontakt zu bleiben.

Ich selber hab zum ersten Mal in meinem Leben Skype genutzt um Sonntagnachmittag mit unseren Kindern und Schwiegerkindern gemeinsam "Kaffee zu trinken".

Und ich durfte erleben, das sich sich ein 97jähriger Bekannter in einem Altersheim über meinen Anruf sehr freute.
Das Gebot der Nächtenliebe regt mich persönlich nun an, solche Kontakte zu intensivieren.

Karl-Friedrich Marcus
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